Hilti unterstützt das Living Lab HIL
Die Hilti Gruppe, ein international tätiges Bautechnologie-Unternehmen, unterstützt das Living Lab HIL der ETH Zürich von 2026 bis 2028 als Förderpartner. Im Zentrum der Zusammenarbeit stehen neue Ansätze für nachhaltiges und zukunftsfähiges Bauen sowie der Austausch zwischen Forschung und Praxis.
© ETH Foundation / Daniel Winkler
© ETH Foundation / Daniel Winkler
Das Living Lab HIL verbindet die Sanierung und Erweiterung des HIL-Gebäudes auf dem Hönggerberg-Campus mit Forschung unter realen Bedingungen. Statt das bestehende Gebäude durch einen Neubau zu ersetzen, wird es erhalten, modernisiert und zugleich als Forschungsumgebung weiterentwickelt. Dabei werden neue Ansätze für energieeffizientes, ressourcenschonendes und zirkuläres Bauen untersucht und in der Praxis getestet.
Neue Lösungen gemeinsam erproben
Im Rahmen der Partnerschaft arbeiten Forschende der ETH Zürich und Fachleute von Hilti an ausgewählten Fragestellungen. Thematische Schwerpunkte liegen unter anderem in den Bereichen Holzbau, strukturelle Verstärkung bestehender Gebäude, digitale Planungs- und Bauprozesse sowie robotergestützte Anwendungen auf der Baustelle. Die Zusammenarbeit schafft die Möglichkeit, wissenschaftliche Erkenntnisse mit Erfahrungen und Anforderungen aus der Baupraxis zusammenzuführen und neue Lösungsansätze unter realen Bedingungen zu untersuchen.
«Innovation beginnt für uns immer mit einem Problem unserer Kunden. Gerade bei komplexen Herausforderungen setzt die Zusammenarbeit mit der Forschung starke Impulse für die Entwicklung neuer Lösungen. Das Living Lab HIL bietet den Raum, diese neuen Ansätze zu entwickeln, zu testen und besser zu machen. So können wir dazu beitragen, das Bauen der Zukunft nachhaltiger und produktiver zu gestalten», sagt Tassilo Deinzer, Mitglied der Konzernleitung der Hilti Gruppe.
Partnerschaft mit der Industrie
Mit Hilti erweitert das Living Lab HIL sein Netzwerk an Partnern aus Wissenschaft und Industrie. Die Förderpartnerschaft soll dazu beitragen, Forschungsfragen mit Perspektiven aus der Praxis zu ergänzen und den Wissenstransfer zwischen Hochschule und Bauindustrie zu stärken.