Mehr Unterstützung denn je: 3900 Donationen stärkten 2025 die ETH Zürich
Ob engere Vernetzung von Wissenschaft und Politik, digitale Sicherheit oder Nachwuchsförderung: 2025 konnten an der ETH Zürich zahlreiche zukunftsweisende Initiativen starten oder entscheidend vorangetrieben werden. Möglich gemacht haben dies engagierte Donatorinnen, Donatoren und Partner, die sich über die ETH Foundation philanthropisch für die ETH engagierten – mehr als je zuvor.
© ETH Foundation / Daniel Winkler
© ETH Foundation / Daniel Winkler
Zahlreiche Privatpersonen, Stiftungen und Unternehmen förderten die ETH im vergangenen Jahr mit mehr als 3900 Spenden, Erbschaften und Legaten in der Höhe von über 685 Millionen Schweizer Franken. Der aussergewöhnlich hohe Betrag ist unter anderem auf die Donation der Dieter Schwarz Stiftung zurückzuführen. Die Partnerschaft wurde bereits 2023 kommuniziert.
Philanthropie ermöglicht Fortschritt in Zukunftsfeldern
Ein Schwerpunkt des vergangenen Jahres war die Stärkung des Dialogs zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft durch die Gründung der Albert Einstein School of Public Policy. Die philanthropische Unterstützung verschiedener Donatorinnen und Donatoren ermöglicht es, Forschung, Lehre und Weiterbildung in diesem Bereich auszubauen und neue Formate für den Austausch mit Politik und Verwaltung zu entwickeln.
Auch in anderen Bereichen setzten Donationen wichtige Impulse. Die Albert Lück-Stiftung ermöglicht ein Forschungsprojekt, das die Naturkatastrophe bei Blatten im Lötschental wissenschaftlich aufarbeitet, für verbesserte Früherkennung und mehr Resilienz bei ähnlichen Ereignissen. Swissquote stärkt das Zurich Information Security & Privacy Center und damit praxisnahe Forschung zu Cybersicherheit und Betrugsprävention.
Everllence wiederum schafft neue Postdoc‑Stellen im Bereich Sektorkopplung und Energiemodelle – ein Engagement, das die Weiterentwicklung KI‑gestützter Energiesysteme vorantreibt und so einen Beitrag zur Energiewende leistet.
Ein zentraler Pfeiler philanthropischer Unterstützung bleibt zudem die Talentförderung. Studierende aus finanziell schwierigen Verhältnissen erhalten durch Sozialstipendien Zugang zu erstklassiger Bildung, herausragende Master-Studierende werden mit Exzellenz-Stipendien unterstützt, und junge Unternehmerinnen und Unternehmer können dank Pioneer Fellowships ihre Forschung in marktreife Innovationen überführen – von autonomen Jätrobotern für die Landwirtschaft bis zu neuen Recyclingverfahren für seltene Erden.
Gemeinsam Zukunft gestalten
Die grosse Zahl an Unterstützenden zeigt eindrücklich, wie stark die ETH Zürich in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft positioniert und verankert ist. Hinter jeder Donation steht eine persönliche Entscheidung, in Bildung, Forschung und Innovation zu investieren. Für die Hochschule ist dies gemäss Pius Baschera, Präsident der ETH Foundation, entscheidend: «Philanthropisches Engagement verleiht der ETH Zürich den Freiraum, visionäre Forschung zu betreiben und zukunftsweisende Lösungen zu schaffen.»