Thomas und Doris Ammann Stiftung fördert Ausstellungen als Orte der Wissensentstehung
Mit dem Thomas und Doris Ammann Foundation Research and Education Grant unterstützt die Thomas und Doris Ammann Stiftung «gta Ausstellungen» am Institut für Geschichte und Theorie der Architektur der ETH Zürich mit einer auf zehn Jahre angelegten Zuwendung für kunstwissenschaftliche Forschung und Ausbildung. Die grosszügige, langfristige Förderung stärkt die Kunstwissenschaft und ermöglicht Studierenden und Nachwuchsforschenden zugleich eine praxisnahe Ausbildung in Forschung, kuratorischer Arbeit und Vermittlung.
© ETH Foundation / Daniel Winkler
© ETH Foundation / Daniel Winkler
Als Teil des Instituts für Geschichte und Theorie der Architektur (gta) der ETH Zürich bewegt sich «gta Ausstellungen» an der Schnittstelle von Architektur, Kunst und Wissenschaft. Das Ausstellungsmachen selbst ist dabei Gegenstand und Instrument kunstwissenschaftlicher Forschung und Praxis. Die Zuwendung der Thomas und Doris Ammann Stiftung ermöglicht, diese Forschungspraxis langfristig weiterzuentwickeln.
Ausstellungen als Medium
Die langfristige Förderung schafft unter anderem die Möglichkeit, Ausstellungen nicht nur als Orte der Vermittlung bereits vorhandener Erkenntnisse zu verstehen, sondern als Medium für neues Wissen. Quellenbasierte Forschung, kuratorische Praxis, öffentliche Vermittlung und Publikation greifen dabei ineinander. Im Austausch zwischen unterschiedlichen Menschen, Perspektiven und Wissensformen entstehen neue Fragestellungen und Forschungsansätze.
Eine besondere Rolle kommt dabei dem wissenschaftlichen Nachwuchs zu. Studierende und Nachwuchsforschende werden projektbezogen in die Entwicklung und Umsetzung der Vorhaben eingebunden. Der gemeinsame Lern- und Forschungsprozess reicht von der Recherche über die kuratorische Konzeption und Produktion bis zur öffentlichen Vermittlung und Dokumentation.
Damit verbindet die Förderung kunstwissenschaftliche Forschung mit der praxisnahen Ausbildung Jugendlicher, insbesondere von Studierenden und Nachwuchsforschenden.
Über institutionelle und geografische Grenzen hinweg
Die Zuwendung ermöglicht es zudem, Dozierende, Forschende sowie Gäste aus Architektur, Kunst und verwandten Disziplinen für gemeinsame Projekte einzuladen. So entstehen öffentliche Ausstellungen und Publikationen, die neue Fragestellungen entwickeln und kunstwissenschaftliche Erkenntnisse einem breiteren Publikum zugänglich machen.
Kunstwissenschaftliche Ausstellungsprojekte können darüber hinaus von Beginn an gemeinsam mit anderen Hochschulen, Museen, Forschungs- und Ausstellungsinstitutionen entwickelt und auch ausserhalb der ETH Zürich realisiert werden. Forschungsfragen lassen sich so über institutionelle und geografische Grenzen hinweg verfolgen.